digi-hub Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Zeitschrift für Volkskunde, 111.2015

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-NC-ND: Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Objekt: Zeitschrift für Volkskunde, 111.2015

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714790
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714790
Persistenter Identifier:
BV041717830
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Weitere Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Erscheinungsort:
Münster [u.a.] ; München ; Berlin
Verlag:
Waxmann, Deutsche Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsjahr:
1929
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709990
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709990
Persistenter Identifier:
DE-11-001938327
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde, 99.2003
Erscheinungsjahr:
2003
Signatur:
LA 8001-99
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Volkskunde
    -
  • Zeitschrift für Volkskunde, 111.2015
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Impressum
    -
  • Zeitschriftenheft: 111. Jahrgang 2015, Heft 1
    [1]
  • Leerseite
    -
  • Zeitschriftenheft: 111. Jahrgang 2015, Heft 2
    [177]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    [177]
  • Leerseite
    [178]
  • Zeitschriftenartikel: Empirische Kulturanalyse in digitalisierten Lebenswelten / Koch, Gertraud
    [179]
  • Zeitschriftenartikel: Persistenz und Rekombination. Digitale Kommunikation und soziokultureller Wandel / Schönberger, Klaus
    [201]
  • Zeitschriftenartikel: Choreografien klinischer und städtischer Alltage. Ergebnisse einer kollaborativen Ethnografie mit der Sozialpsychiatrie / Klausner, Martina
    [214]
  • Zeitschriftenartikel: Die Wiederbelebung der "leeren Hülle". Zur metaphorischen Ko-Konstruktion von Demenz in potenzial-orientierten Kontexten / Grebe, Heinrich
    [236]
  • Protokoll: Reine Glaubenssache? Neue Zugangsdaten zu religiösen und spirituellen Phänomenen im Prozess der Säkularisierung. 2. Tagung der dgv-Kommission für Religiosität und Spiritualität, Würzburg, 25.-27. September 2014 / Eisch-Angus, Katharina
    [257]
  • Protokoll: Wenn das Erbe in die Wolke kommt. Digitalisierung und kulturelles Erbe. Jahrestagung der Abteilung Volkskunde des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte und des DFG-Projektes "PortAll - Digitales Portal Alltagskulturen im Rheinland", Bonn, 13.-14. November 2014 / Eisler, Cornelia
    263
  • Protokoll: Strategien der Subsistenz. Neue prekäre, subversive und moralische Ökonomien. Tagung der Gesellschaft für Ethnographie e.V. in Kooperation mit dem Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Institut für Ethnologie der Freien Universität Berlin, Berlin, 23.-24. Januar 2015 / Lange, Jan
    269
  • Protokoll: "GEVERA-Arbeitstagung - Zum Gesundheitsverständnis und -verhalten Russlanddeutscher AussiedlerInnen heute". Arbeitstagung des Forschungsprojekts GEVERA am Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE), Freiburg i. Br., 22.-23. April 2015 / Schopp, Birgit
    272
  • Zeitschriftenrezension: [Buchbesprechungen] Lydia Maria Arantes/Elisa Rieger (Hrsg.): Ethnographien der Sinne. Wahrnehmung und Methode in empirisch-kulturwissenschaftlichen Forschungen / Bendix, Regina E.
    [276]
  • Zeitschriftenrezension: Barbara Frischling: Alltag im digitalen Panopticon. Facebook-Praktiken zwischen Gestaltung und Kontrolle / Risse, Annika
    279
  • Zeitschriftenrezension: Eva Kreissl (Hrsg.): Kulturtechnik Aberglaube. Zwischen Aufklärung und Spiritualität. Strategien zur Rationalisierung des Zufalls / Hufschmidt, Anke
    280
  • Zeitschriftenrezension: Ove Sutter: Erzählte Prekarität. Autobiographische Verhandlungen von Arbeit und Leben im Postfordismus / Herlyn, Gerrit
    285
  • Zeitschriftenrezension: Leonard Schmieding: "Das ist unsere Party". HipHop in der DDR / Maiwald, Gerda
    288
  • Zeitschriftenrezension: Florian Heesch / Anna-Katharina Höpflinger (Hrsg.): Methoden der Heavy Metal-Forschung / Trummer, Manuel
    289
  • Zeitschriftenrezension: Silvia Weißengruber: Arbeit und Kritik. Versuche alternativer Lebenspraktiken im Neoliberalismus / Eckert, Anna
    291
  • Zeitschriftenrezension: Götz Bachmann: Kollegialität: Eine Ethnografie der Belegschaftskultur im Kaufhaus / Schondelmayer, Sanna
    293
  • Zeitschriftenrezension: Konrad Bedal: Fachwerkkunst in Franken 1600-1750. Eine Bestandsaufnahme. Mit Nachträgen zu Fachwerk vor 1600 in Franken / Schimek, Michael
    296
  • Zeitschriftenrezension: Christoph Heuter / Michael Schimek / Carsten Vorwig (Hrsg.): Bauern-, Herren-, Fertighäuser. Hausforschung als Sozialgeschichte. Eine Freundesgabe für Thomas Spohn zum 65. Geburtstag / May, Herbert
    299
  • Zeitschriftenrezension: Barbara Stollberg-Rilinger: Rituale / Böß, Stephanie
    304
  • Zeitschriftenrezension: Werner Röllin: Umbruch im Brauchleben / Gyr, Ueli
    306
  • Zeitschriftenrezension: Jan Carstensen / Gefion Apel (Hrsg.): "Verflixt!" - Geister, Hexen und Dämonen / Sobik, Carsten
    308
  • Zeitschriftenrezension: Peter F. N. Hörz / Marcus Richter: "Schöneck - Bekannt durch gute Zigarren": Studien zur Industriegeschichte einer vogtländischen Kleinstadt / Endter, Cordula
    313
  • Zeitschriftenrezension: Kai Detlev Sievers (Hrsg.): Kieler Berufe im Wandel 1869/1909 / Maubach, Lisa
    315
  • Zeitschriftenrezension: LWL-Freilichtmuseum Hagen (Hrsg.): Handwerk im Museum. Forschung - Präsentation - Vermittlung. Beiträge der Jahrestagung der Volkskundlichen Kommission für Westfalen im LWL-Freilichtmuseum Hagen vom 26. bis 27. Oktober 2012 / Naumann, Petra
    317
  • Zeitschriftenrezension: Lisa Maubach / Anke Hufschmidt (Hrsg.): Mit Hand und Herz. Lebensgeschichten aus dem Handwerk. Sonderausstellung im LWL-Freilichtmuseum Hagen, 9. Juni bis 31. Oktober 2013 / Ehrhardt, Dirk
    319
  • Zeitschriftenrezension: Ulrich Hägele: Walter Kleinfeldt. Fotos von der Front 1915-1918 / Wackerbarth, Julia
    320
  • Zeitschriftenrezension: Kerstin te Heesen (Hrsg.): Pädagogische Reflexionen des Visuellen / Mack-Andrick, Jessica
    322
  • Literaturverzeichnis: Eingesandte Schriften
    [324]
  • Sonstiges: Anschriften der Autorinnen und Autoren
    [327]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Persistenz und Rekombination 
203 
und ihre Materialität sind in diesem Sinne keine Akteure oder Selbstzweck, sondern 
werden in Beziehung oder genauer im Verhältnis zum sozialen Handeln der Menschen 
untersucht. 
Der Ausgangspunkt der diesen theoretischen Überlegungen zugrunde liegen- 
den Empirie war der sogenannte ‚Multimedia-Hype‘ in Wirtschaft und Politik um 
1995, in den Medien und mitunter sogar in den Wissenschaften (Schönberger 2000a). 
Diese Technikeuphorie zeichnet sich bis heute durch sehr weitreichende Behaup- 
tungen über einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Internetnutzung und 
soziokulturellem Wandel aus.* Von Beginn an wird der ‚Netzkultur‘’-Diskurs über den 
Zusammenhang von Internet und Demokratie von einer technikeuphorischen Stim- 
mung dominiert. Dies wurde als „digital idealism“ (van de Donk 2004: xvii) bzw. als 
„kalifornische Ideologie” (Barbrook/Cameron 1997) kritisiert. Denn es wurde davon 
ausgegangen, dass die sozialen Potenziale der technischen Innovation sich eins zu 
eins in soziale Innovationen transformieren lassen würden.* 
Das Tübinger DFG-Projekt (1998-2000) zur „Transformation der Alltagsbezie- 
hungen von Internetnutzern“ (Schönberger 2000b) wollte diesen Hype mittels eines 
kulturwissenschaftlichen und technikinformierten Ansatzes aufklären.‘ Das Anlie- 
gen bestand darin zu zeigen, dass mittels digitaler Kommunikation und Internet- 
nutzung bestehende soziale Grenzen (Bildung, Geschlecht) oder Machtbeziehungen 
nicht einfach aufgehoben werden, wie das unter anderem populärwissenschaftliche 
Mediendiskurse der 1990er-Jahre zu Beginn der globalen Internetdiffusion naheleg- 
ten.” Es wurde deutlich, wie eingeübte, auf geschlechtlicher Arbeitsteilung fußen- 
de, soziale Praxen im Sinne des Doing Gender durch Praktiken der Internetnutzung 
wie Nicht-Nutzung gleichermaßen fortgeschrieben werden. Einige Illusionen über 
2 
Das deutet auf ein Kategorienproblem hin. Nämlich wenn Unzusammenhängendes auf einer Ebene 
zueinander in Bezug gesetzt wird, indem beispielsweise behauptet wird, dass durch digitale Kommu- 
nikation das Geschlechterverhältnis infrage gestellt werden könne oder betriebliche Hierarchien 
außer Kraft gesetzt würden. Vgl. kritisch hierzu Schönberger (2000a, 2000b). 
Kritisch hierzu: Schönberger (2000b); Chandler (1995); Ewert u.a. (2003: 231). 
Dieser vielfach behauptete direkte Zusammenhang muss gegenwärtig als fast unaufklärbar gelten. 
Die Verklärung des Medienwandels zum gesellschaftlichen Wandel ist eine unzulässige Abkürzung 
und eine falsche Gesellschaftsanalyse. Der Siegeszug dieses populären Kurzschlusses wurde muni- 
tioniert von Positionen wie von Friedrich Kittlers Medienarchäologie („Medien bestimmen unsere 
Lage“, 1996: 3) oder von Norbert Bolz („Die technischen Medien der Informationsgesellschaft sind 
das unhintergehbare historische Apriori unseres Weltverhaltens“, 1993: 34). Davon zeugen auch ge- 
genwärtige Aussagen oder Titel und Überschriften wie „Das Smartphone verändert unseren Alltag“. 
Charakterisierungen des Arabischen Frühlings als „Facebook-Revolution“ suggerieren gleicherma- 
Ben, dass gesellschaftlicher Wandel in erster Linie aus einer zunehmenden oder veränderten Medi- 
ennutzung resultiere. 
Gemeint sind hier insbesondere Vorstellungen, dass sich z.B. mittels Chat-Kommunikation die Ge- 
schlechtszugehörigkeit bzw. z.B. Körperlichkeit als Rahmenbedingung von Kommunikation an Be- 
deutung verlieren würde oder ganz hinfällig würde. Die bekanntesten Autoren im angelsächsischen 
Raum waren Howard Rheingold („The Virtual Community“, 1993), Sherry Turkle („Leben im Netz“, 
1998) sowie Don Tapscott („Net Kids“, 1998). 
f
	        

Download

Downloads

Das gesamte Werk oder die angezeigte Seite kann hier in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

METS METS (Gesamtwerk) PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße)
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bildanzeige Vorschau Bildanzeige Klein Bildanzeige Mittel ALTO TEI Volltext Mirador

Seitenauswahl

Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der fünfte Monat des Jahres?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.