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Globus, 68.1895

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 68.1895

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714804
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714804
Persistenter Identifier:
BV043841359
Titel:
Der Erdball
Untertitel:
ill. Monatsschr. für d. gesamte Gebiet d. Anthropologie, Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
<<Der>> Erdball
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Bermühler
Erscheinungsjahr:
1926
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-710868
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710868
Persistenter Identifier:
DE-11-002121697
Titel:
Der Erdball, 1.1926
Erscheinungsjahr:
1926
Signatur:
Gesch. 22571:1:F4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 68.1895
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXVIII. Bandes
    [V]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. Juni 1895 / Andree, Richard
    [I]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. Juni 1895 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. Juni 1895 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. Juli 1895 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. Juli 1895 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. Juli 1895 / Andree, Richard
    [I]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. August 1895 / Andree, Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. August 1895 / Andree, Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. August 1895 / Andree, Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. August 1895 / Andree, Richard
    [149]
  • Zeitschriftenartikel: Studien von der Goldküste. I. / Mähly, Ernst
    [149]
  • Zeitschriftenartikel: Das ländliche Wohnhaus der Schwaben und Bayern zwischen Donaueschingen und Regensburg. Eine volkskundliche Studie / Bancalari, G.
    152
  • Zeitschriftenartikel: Samoanische Sagen. Gesammelt in Matapoo, Insel Savaii. II. / Bülow, W. von
    157
  • Zeitschriftenartikel: Dr. Thoroddsens Reise im südöstlichen Island im Sommer 1894. Auszug aus dem Isländischen / Lehmann-Filhés, M.
    159
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    162
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. September 1895 / Andree, Richard
    [165]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. September 1895 / Andree, Richard
    [181]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. September 1895 / Andree, Richard
    [197]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. September 1895 / Andree, Richard
    [213]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. September 1895 / Andree, Richard
    [229]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. Oktober 1895 / Andree, Richard
    [245]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. Oktober 1895 / Andree, Richard
    [261]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. Oktober 1895 / Andree, Richard
    [277]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. November 1895 / Andree, Richard
    [293]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. November 1895 / Andree, Richard
    [309]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. November 1895 / Andree, Richard
    [325]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. November 1895 / Andree, Richard
    [341]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. Dezember 1895 / Andree, Richard
    [357]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24a. Dezember 1895 / Andree, Richard
    [373]
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingegangene Neuigkeiten, Werbung]
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

162 
Aus allen Erdteilen . 
dem Yatnajökull und dem schönen , 1822 m hohen Snsefell herstellen . Dieser Berg samt allen seinen Ausläufern besteht aus „ möberg“ ( Palagonitbreccie und - tuff ) , scheint aber von Süden nach Norden von einem Liparitgange durchsetzt zu sein . In vorgeschichtlicher Zeit mufs er ein thätiger Vulkan gewesen sein . An den südlichsten jener Gipfel , den Litla - Snaefell , schliefst sich eine wellige Hochebene an , die sich zwischen Eyjabakkajökull und Brüarjökull in den Vatnajökull hinein schiebt , den man von ihr weithin nach Süden überschauen kann ; man sieht dort nichts als flache Firnkuppen , im Westen aber einen kolossalen Gletscher , den Brüarjökull , der oft sehr unruhig ist . So stieg z . B . im Jahre 1625 die Jökulsa aBrü um 20 Ellen und 1890 barst der Gletscher , so dafs man zwischen den ungeheuren Eismassen den blofsen Felsen sehen konnte . 
Dr . Thoroddsen reiste nunmehr über sehr schwieriges sumpfiges Terrain in nördlicher Richtung weiter , rührte , indem er zweimal die Fljötsdalsheidi durchschnitt , das aus der Hrafnkelssaga3 ) bekannte Adalböl im Hrafnkelsdalur und gelangte in den Fljotsdalur . Das Thal der Jökulsa , die sich etwa in der Mitte ihres Laufes zum Lagarfljot erweitert , mufs vor Jahrhunderten , bevor die Waldungen durch die Begehrlichkeit undUnvernunft der Einwohner unbarmherzig zu Grunde gerichtet wurden , eine der schönsten Gegenden Islands gewesen sein . Die jetzt dort lebenden Bauern haben indessen mehr ständnis für die Sache , so dafs der Wald sich weise zu erholen beginnt ; Thoroddsen sah viele Bäume von 20 bis 24Fufs Höhe und darüber , die durchschnittliche Höhe war 18 bis 20 Fufs . Das ganze Terrain besteht aus Bergrücken mit kleinen Thälern dazwischen , nur an den Nebenflüssen Gi’imsä und Eyvindara sind grasige Ebenen ; erst in der Nähe des Meerbusens Heradsflöi bildet das „ Herad“ ( „ Bezirk“ ; eig . „ Fljötsdalsherad“ ) eine spiegelglatte Ebene . In Eydar ist eine vortreffliche Landwirtschaftsschule . Alte Moränen und schliffe findet man an vielen Stellen das ganze Thal entlang . 
3 ) Von dieser hochinteressanten Saga existiert eine sehr getreue Übersetzung von Dr . Heinrich Lenk : „ Die Saga von Hrafnkell Freysgodi“ , ’Wien 1883 . 
Dr . Thoroddsen wandte sich von hier aus östlich und besuchte einige der Ostfjorde : Seydisfjördur , Lodmundar - fjördur und Borgarfjördur . Sie sind alle von Basalt - ( blagryti - ) felsen umgeben , die nach dem inneren lande stufenförmig ansteigen . Auch Liparit kommt vielfach vor . An mehreren Orten sieht man Spuren eines ehemaligen höheren Meeresstandes . Eine sehr merkwürdige Erscheinung sind die sogen , „ hraun“ , die sich von Saevarendi am Lodmundarfjördur bis zum Berge Skümhött hinziehen , ein Wall von kolossalen Rücken und Höhen aus ungeheuren Schuttmassen und Blöcken . Nach der „ Landnama“ sollen sie von einem Bergsturz herrühren , was jedoch unmöglich ist . Auch der Gletscherthätigkeit der Eiszeit können sie nicht stammen , denn alsdann müfsten sie aus verschiedenartigem Gestein bestehen , während sie ausschliefslich lithischen Liparit aufweisen . Somit liegt es nahe , sie für ein gewaltiges Liparitlavafeld zu halten , noch dazu , da manche Merkmale von Vulkanismus in ihnen zu finden sind . In dem Felsen bei Alptavik treffen die Basalt - und die Liparitbildungen zusammen ; unten ist Liparit , obenauf „ blagryti“ ; man sieht an der See die farbigen Liparitklippen leuchten . Der Hvitserkur , einwärts von Hüsavik gelegen , ist ein grofser Berg aus weifsem Liparit , netzartig von schwarzen Basaltgängen durchzogen und von Basaltschichten gekrönt . Die Bucht Alptavik ist berühmt wegen der dort lagernden dicken Schichten von Quarzkugeln ; sie haben die Gröfse von Flintenkugeln , aufsen eine dünne rote oder grüne Kruste und sind innen weifs und von strahlenförmiger Struktur ; oft sind mehrere zu einem Klumpen vereinigt . Diese Kugelschichten sind von vielen Basaltgängen brochen und an ihren Grenzen finden sich Tachylit und Perlit . Das Thal des Borgarfjördur ist auf der seite fast ganz von Basaltfelsen , auf der Ostseite aber von hellen Liparitfelsen begrenzt . Bis zum Gehöfte Os am Heradsflöi finden sich beide Gesteine bei einander , von hier an landeinwärts bestehen die Felsen jedoch ausschliefslich aus Basalt . 
Dr . Thoroddsen kehrte vom Heradsflöi über Eidar nach Seidisfjördur zurück , von wo er sich mit einem Dampfschiffe nach Reykjavik begab . 
Ans allen Erdteilen . 
Abdruck nur mit Quellenangabe gestattet . 
— Anthropologische Betrachtungen über die Frauenfrage . Die wohlmeinenden Betrachtungen und strebungen in dieser brennenden Frage , welche nur vom social - politischen und wirtschaftlichen Standpunkte ausgehen , sind , wie z . B . die Verhandlungen in dem Frankfurter gresse der christlich - socialen Partei bewiesen haben , zu sehr einseitiger Art und ohne Kenntnis der anthropologischen Verhältnisse des Weibes geführt worden . Von diesen aber , als der natürlich gegebenen Grundlage , mufs ausgegangen werden , will man sich nicht zu unerfüllbaren Wünschen heben . Es ist daher ein Verdienst Professor AValdeyers , des Vorsitzenden der deutschen anthropologischen schaft gewesen , dafs er deren Verhandlungen zu Kassel mit einem Vortrage über die anthropologische Stellung der beiden Geschlechter eröffnete , dem es auch aij socialen Ausblicken nicht fehlte , und in dem er namentlich auf sekundäre schiede der Geschlechter einging . 
Die Messungen hei Neugeburten ergeben , dafs die Knaben durchschnittlich a / 2 bis 1 cm länger sind als die Mädchen . Dies gilt von ganz Europa mit'geringer Ausnahme . Auch die Länge der Geschlechter ist dauernd von erheblichem Unterschiede , sie beträgt 10 cm zu Gunsten des Mannes . Auch Messungen in Brasilien haben diese Differenz von 10 cm stätigt . Manche Gelehrte nehmen an , diese schiede beruhten auf der Herrschaft , die der Mann sich von jeher über das Weib angemafst hat ; ¡auf diesem Gebiete 
bleibt noch viel zu erforschen , deshalb sollten , schaltete Eedner ein , die Regierungen aller Kulturvölker es sich legen sein lassen , derartige Forschungen durch Bereitstellung von Mitteln zu fördern . Die anthropologischen Differenzen zwischen Mann und Weib weiter erörternd , bemerkte Redner , dafs der Mann durchweg dem Weihe in Höhe und Stärke überlegen sei , nur der Zungenmuskel sei hei dem Weibe stäi’ker ausgehildet . Das Gewicht der Knaben ist gleich nach der Geburt — im Durchschnitt für Mitteleuropa rechnet — erheblich höher , als das der Mädchen , nämlich 3333 g gegen 3200 g , also ein Unterschied von 133 g . Dieses Übergewicht steigert sich von Jahr zu Jahr und beträgt hei Erwachsenen 10 kg , nämlich 75 kg wiegt ira Mittel der Mann , 65 kg die Frau . Zellengewebe und Muskulatur sind ebenfalls heim Knaben bezw . Manne stärker entwickelt als heim Weibe . Der Mann , insbesondere Kopf , Brust und Hals sind zu bedeutenderen Kraftanstrenguugen befähigt , jedoch soll auch das Weib seine Muskeln üben und aushilden , und dafs dies mit Erfolg geschehen kann , beweisen ja die zahlreichen Akrobatinnen . Das Weib hat einen längeren Unterleib , auch mehr Fettgewebe etc . Alles in allem würde es für die Männertracht unvorteilhaft sein . Der Schädel des Weibes ist geringer * dagegen sein Zeigefinger länger als der Ringfinger , dadurch sieht eine Frauenhand schmäler aus als die eines Mannes , weil es heim Manne umgekehrt der Fall ist . Der Daumen des Weibes ist kürzer . Im Gegensatz hierzu stehen
	        

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