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Zeitschrift für Ethnologie, 58/59.1926/27

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Ethnologie, 58/59.1926/27

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714804
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714804
Persistenter Identifier:
BV043841359
Titel:
Der Erdball
Untertitel:
ill. Monatsschr. für d. gesamte Gebiet d. Anthropologie, Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
<<Der>> Erdball
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Bermühler
Erscheinungsjahr:
1926
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-710868
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710868
Persistenter Identifier:
DE-11-002121697
Titel:
Der Erdball, 1.1926
Erscheinungsjahr:
1926
Signatur:
Gesch. 22571:1:F4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
1. Jahrgang 1926/27, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
    -
  • Zeitschrift für Ethnologie, 58/59.1926/27
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 58, 1926, Heft 1/2
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    -
  • Zeitschriftenartikel: I. Abhandlungen und Vorträge. Der Usprung der Mayahandschriften / Schellhas, P.
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: Der spanische Einfluß auf die Märchen der Pueblo-Indianer / Clews Parsons, Elsie
    16
  • Zeitschriftenartikel: Gedanken und Bedenken zu Paudlers Werke über die hellfarbigen Rassen / Winkler, Heinrich
    29
  • Zeitschriftenartikel: Zur Frage der Vergleichbarkeit und des Alters der deutschen paläolithischen Artefakte / Gagel, C.
    49
  • Zeitschriftenartikel: Einige kurze Bemerkungen über Buschmannmalereien und Felseinritzungen / Staudinger, P.
    58
  • Zeitschriftenartikel: Vaterrecht und Mutterrecht in Afrika / Baumann, Hermann
    62
  • Protokoll: Il. Verhandlungen. Sitzung vom 16. Januar 1926
    162
  • Protokoll: Sitzung vom 20. Februar 1926
    171
  • Protokoll: Sitzung vom 20. März 1926
    193
  • Protokoll: Sitzung vom 17. April 1926
    218
  • Protokoll: Sitzung vom 15. Mai 1926
    218
  • Protokoll: 26. Juni 1926, abends 7 Uhr: Festsitzung zur Feier des 100. Geburtstages von Adolf Bastian
    221
  • Zeitschriftenartikel: III. Kleine Mitteilungen. Über Felszeichnungen im Staate Rio de Janeiro / Maack, Reinhard
    231
  • Zeitschriftenartikel: Von Herrn Prof. Boas geht uns folgende Mitteilung zu / Boas, Franz
    234
  • Zeitschriftenartikel: Erklärung / Lehmann, Walter
    234
  • Zeitschriftenrezension: IV. Literarische Besprechungen. Leroy, Olivier. Essai d'instruction critique a l'étude de l’économie primitive. Des théories de K. Buecher et l’ethnologie moderne / Thurnwald, R.
    235
  • Zeitschriftenrezension: Laum, Bernhard, Heiliges Geld, eine historische Untersuchung über den sakralen Ursprung des Geldes / Preuß, K. Th.
    237
  • Zeitschriftenrezension: Normann, Friedrich, Mythen der Sterne, herausgegeben, eingeleitet und mit Anmerkungen versehen / Maaß, Alfred
    238
  • Zeitschriftenrezension: K v. d. Steinen, Die Marquesaner und ihre Kunst. Primitive Südseeornamentik. Bd. I: Tatauierung / Graebner, F.
    239
  • Zeitschriftenrezension: Krickeberg, W., Die Totomaken. Ein Beitrag zur historischen Ethnographie Mittelamerikas. Baessler- Archiv Bd. VII und Bd. IX / Preuß, K. Th.
    239
  • Zeitschriftenrezension: Sitte und Recht in Nordafrika. Gesammelt von Ernst Ubach und Ernst Raekow und zur Veröffentlichung vorbereitet unter Mitwirkung von Georg Kampffmeyer, Hans Stumme, und Leonhard Adam, I. Bd. der "Quellen zur ethnologischen Rechtsforschung von Nordafrika, Asien und Australien", eigene Angaben und Schilderungen von Eingeborenen, systematisch aufgenommen in deutschen Kriegsgefangenenlagern. Zwei Bände. 1. Bd. - XL. Bd. (Ergänzungsband) der Zeitschrift für vergleichende Rechtswissenschaft / Thurnwald, R.
    241
  • Zeitschriftenrezension: Jaeger, Fritz: Afrika. I. Physische Erdkunde. II. Geographie des Menschen und seiner Kultur / Ankermann, B.
    243
  • Zeitschriftenrezension: Pfister, Friedr., Schwäbische Volksbräuche, Feste und Sagen / Mielke, R.
    243
  • Zeitschriftenrezension: Findeisen, Hans, Sagen, Märchen und Schwänke von der Insel Hiddensee / Mötefindt, H.
    244
  • Literaturverzeichnis: V. Eingänge für die Bibliothek
    245
  • Werbung
    [247]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 58, 1926, Heft 3/4
    [249]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 58, 1926, Heft 5/6
    [349]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [431]
  • Inhaltsverzeichnis: Sachregister
    432
  • Impressum
    -
  • Werbung
    -
  • Titelseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 59, 1927, Heft 1/2
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 59, 1927, Heft 3/6
    [153]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [410]
  • Inhaltsverzeichnis: Sachregister
    411
  • Impressum
    -
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

  
  
  
  
  
  
  
  
  
98 Hermann Baumann: 
im Verhältnis zu anderen Patriarchaten wenig. Tauxier erklärt sich 
diese Schwäche der Großfamilien durch die häufigen Einfälle der 
Songhai (Zaberma). Die Sukalen, Erdburgen, wie sie die Gurunsi im 
Osten haben, bilden sozusagen die Zellen des Bobo,staates*. Staat 
ist sicher zu viel gesagt, denn die höchste Sozialform ist das Dorf 
mit seinem Dorfháuptling. Jedes Dorf teilt sich aber noch in Ab- 
teilungen (, quartiers), welche zumeist von dem ältesten Sukalahaupt 
der in ihnen vereinigten Großfamilien geleitet wird; wir haben es 
hier offenbar mit den eigentlichen Sippen zu tun, denn es ist klar, 
daß es sich hier um eine mehr oder weniger blutsverwandte Gruppe 
handelt. Dem Dorfoberhaupt, wie den Sippenháüuptern wird keinerlei 
Tribut gezollt. Recht spricht in erster Instanz das Familienhaupt, 
und nur wenn zwei sich schlecht verstehende Sukalas einen Streit 
auszutragen haben, springt der Dorfhäuptling ein. Zwischen den 
einzelnen Dórfern ist steter Kampf und Streit. Wir kommen nunmehr 
zu dem uns besonders interessierenden Erbrecht. Stirbt ein Familien- 
haupt, so folgt ihm sein jüngerer Bruder in Würde und Besitz nach. 
Er nimmt den Oberbefehl sowie alles bewegliche und unbewegliche 
Familieneigentum an sieh (also Wohnung, Felder, Sklaven, Tiere, 
Korn und Speicher, Kauris, Zeremonialkleider usw.) Ferner erhàlt 
er alle Privatgüter des Verstorbenen (Kleidung, Schmuck, Waffen usw.),, 
welche jedoch von jetzt an dem Familiengut zugezáhlt werden. Sodann 
fallen ihm die Frauen des Verstorbenen zu. Die gesamten Mitglieder 
der Familie erkennen ihn als Oberhaupt an und arbeiten unter seinem 
Befehl auf den Gemeinfeldern weiter wie früher. Ist die Bruderlinie 
erschópft, so erbt der älteste Sohn, aber nicht des letzten verstorbenen 
Hàuptlings, sondern der älteste Sohn aller Brüder, also gewöhnlich 
ein „Neffe“ des Verstorbenen. Ist auch diese Reihe erloschen, so erbt 
ein möglichst naher Verwandter männlichen Geschlechts in derselben 
oder einer anderen Sukala. 
Hier haben wir also einen patriarchalischen Sozialzustand, wie 
wir ihn nicht klarer wünschen könnten, Alle erwähnten Züge stimmen 
harmonisch zusammen; das Erbrecht könnte bei derartigen Macht- 
und Besitzverhältnissen gar nicht anders beschaffen sein. Es scheint 
so, als ob alle Sudanvölker, welche das Bruder-Sohn-Erbrecht haben, 
diesem Sozialtypus angehören. Er mag da und dort mehr oder weniger 
zerfallen sein, Spuren finden sich aber überall. Deutlich ist alles. 
noch bei den Gurunsistämmen, einigen Nordtogovölkern, in Adamaua 
und am Schari und schließlich vereinzelt im nórdliehen Kongogebiet. 
Aber der Zersetzungsprozeß, sei es durch organische Spaltung der 
alten Gemeinschaften, sei es durch Einwirkung fremder Mächte 
(Eroberung durch staatenbildende Völker) ist allenthalben schon stark 
vorgeschritten und hat Völker mit ehedem streng patriarchalischer 
Verfassung und dem Erb-Seniorat von Grund auf in ihrem sozialen 
Gefüge gelockert. Mit der Lockerung der alten Großfamilie (welche: 
sicher all diesen alten Primitivvölkern des Sudan eigen war) ist das 
Gemeineigentum zerfallen; der sich bildende Privatbesitz hat bei Bei- 
behaltung der agnatischen Deszendenz das Erbrecht des Sohnes her- 
vorgerufen. Ich halte das Sohneserbrecht der Sudanvölker, wo es 
nicht islamitisch ist, durchaus für etwas anderes, denn das Erst- 
geburtsreeht der Nordost-, Ost- und Südafrikaner. Das letztere dürfte. 
im letzten Grunde eng mit dem Viehzüchterkulturkreis der alten Welt— 
dem ja auch die Osthamiten (als sprachlicher Begriff) angehören — 
zusammenhängen. Wie noch später auszuführen sein wird, ist der 
Einfluß der Westhamiten vom Norden aus auf den Sudan ein ganz.
	        

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