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Volltext: Zeitschrift für Ethnologie, 33.1901

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bis zu 3 m tief. Unmittelbar vor dem südlichen Walltheile, ebenfalls von einem 
üefen Graben von jenem getrennt, verläuft ein zweiter, etwas flacherer und niedrigerer 
Wall, welcher sich mit seinem Graben in einem flachen Bogen nach der NW.-Ecke 
zu fortsetzt, um hier in der Nähe des sogen. Wasserloches zu verlaufen. Nach S. 
Zu fällt der Vorwall in eine schon sehr alte Waldwiese ab. Ostwärts lässt sich 
dieser Vorwall und Graben nur wenige Schritte verfolgen. 
Situations-Skizze des Walles im Oberholz bei Thräna. 
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M Fundstelle des Mahlsteins, S des Steinbeils, U der Gefásse, W Wasserloch. 
. Das erwühnte Wasserloch, dessen Lage und Gestalt aus der Skizze ersichtlich 
ISl, scheint, wie sich aus der Beschaffenheit der Ránder ergiebt, eine uralte, künst- 
liche Anlage zu sein; sie ist später, wenn ich nicht irre, im vorigen (18.) Jahr- 
hundert, noch mehr vertieft worden. 
v; Zu erwühnen ist noch, dass nach Aussage der Wald-Arbeiter innerhalb dieses 
a, ecks Spuren einer alten gepflasterten Strasse vorhanden sein sollen, welche 
se Arbeiten beim Ausheben von Entwüsserungs-Grüben usw. in hohem Grade er- 
lege. en. Auch ist früher einmal, unmittelbar neben dem Ringwall, ein grosser, 
W er damals nicht aufbewahrter Mahlstein, und weiter westlich, zwischen dem 
a vasserlocn und dem Wall, ein Beil aus Grünstein gefunden worden. In der 
An 7Ecke des Vierecks ist ferner vor einem Jahre von einem Wald-Arbeiter beim 
pen eines Wurzel-Stockes eine Anzahl von theilweise mit Knochenbrand ge- 
Gel Gefüssen freigelegt worden, die er aber leider, in der Hoffnung, darin 
Rin zu finden, entzweigeschlagen hat. Endlich sollen auch in dem Innern des 
gens schon früher, bei emer von dem damaligen Fórster vorgenommenen, 
cine 1 hend aber nur ganz oberflächlich und flüchtig ausgeführten Nachgrabung, 
vn ne Gegenstände, und zwar 2 Bronzen und 1 silbernes Stück, gefunden worden 
den y one angeblich einem Museum in Leipzig überwiesen worden sind. Ueber 
Met a leib derselben habe ich leider nichts feststellen können. Ausser diesen 
-Stücken soll man auch noch, nach Aussage eines alten Arbeiters, der an 
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