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Full Text : DGV-Mitteilungen, 11.1982

psychologie u.a.", Förderlich war zudem die Bereitschaft
äer Schriftleitung des Anthropos, die Aufrufe zum Beitritt
ihrer Zeitschrift beizulegen.

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Andererseits brachen die Völkerkundler die Verbindung zu
ihren bisherigen Verbänden nicht ab. Wieder im Anthropologischen
 Anzeiger (8,Jahrgang Stuttgart 1932, S.299)
wurde zur "Gemeinsamen Tagung der Deutschen und Wiener
Anthropologischen Gesellschaft" für September 19532 nach
Wien eingeladen und die Vortragsanmeldungen an die Obleute
der drei beteiligten Disziplinen erbeten, für Ethnographie
an Fritz Krause, Leipzig.
Ein bedeutsamer Schritt in der von Krause angestrebten
Richtung war der geschlossene Beitritt der Deutschen
Amerikanistenvereinigung (Vorsitz: Sapper) im Sommer 1929,
die als Fachgruppe innerhalb der neuen Gesellschaft ihre
Spezialinteressen weiter verfolgen wollte. Anträge von
Hambruch und Heydrich auf das Adjektiv "Deutsch" wurden
abgelehnt. Die Mehrheit erwartete von der Eintragung als
“Gesellschaft für Völkerkunde" eine günstige Wirkung auf
die Mitgliederwerbung im Ausland , Erst 1956 wurde die
Gesellschaft die "Deutsche".
Die konatituierende Sitzung war kostensparend mit der
Neueröffnung des Leipziger Völkerkundemuseums im 8sogenannten
 Grassi-Bau und der Tagung des Deutschen Museumsbundes
 zusammengelegt. Hauptthema der Vorträge war bezeichnenderweise
 "Völkerkunde als selbständige Wissenschaft".
Fritz Krause wurde zum Vorsitzenden, Rudolf Lehmann zum
Stellvertreter und Hans Damm zum Schriftführer gewählt.
Bei Übernahme der Macht durch Hitler hatte die Gesellschaft
für Völkerkunde 181 Mitglieder. Sie war nach ihrer Zusammensetzung
 fast eine internationale wissenschaftliche Vereinigung.
 Die Mitglieder verteilten sich auf folgende
Staaten: Deutschland 118, Österreich 20, Schweiz und
Holland je 7, USA 6, Tschechoslowakei 4, Frankreich 3,
Italien, England, Südafrika, Jugoslawien und Rumänien je 2,
Dänemark, Schweden, Polen, Sowjetunion, Argentinien und
            
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