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Full Text : DGV-Informationen, 83.1974,1

eine Diskussion der Hauptziele und wichtigen Resultate. Der nächste
Kongreß könnte dazu beitragen,
Ähnliche Tendenzen gibt es in anderen Teilen Europas. Es war kein Zufall,
 daß in der Trierer Schlußdiskussion der grundsätzliche Einwand
gegen die bei uns dominierende Makro-Betrachtung von dem dänischen
Kollegen Bj. Stoklund kam: "Wenn man in den kulturellen Wandel Einsicht
nehmen will, muß man auf die Mikroebene gehen", In allen nordischen
Ländern gewannen Mikrostudien ständig an Bedeutung, besonders unter
dem Einfluß der Social Anthropology. Manführt sie im ländlichen wie
städtischen Milieu durch. Im östlichen Mitteleuropa und in Osteuropa
werden Gemeindestudien seit Jahrzehnten intensiv betrieben. Ähnlich
ist es in Teilen der Romania, Es kommt hinzu, daß von amerikanischen
Kulturanthropologen eine ganze Serie von Monographien über europäische
Gemeinden vorgelegt wurde. Sie werden ergänzt von völkerkundlichen
Studien, - Darüber hinausgehende interdisziplinäre Zusammenarbeit
wäre leicht zu erreichen, da derartige Studien in den Sozialwissenschaften
sine reiche Tradition haben.
Daher kann man kurz sagen:
Il. Das Thema bezeichnet ein methodisches Grundproblem des
Faches, Daher zwingt es dazu, sachspezifische Arbeit unter
übergeordneten, theoretischen Konzepten zu betrachten.
2, Die Entwicklung der Forschung drängt darauf, das Problem
allgemein zur Diskussion zu stellen,
3. Klärende und anregende Diskussionen mit Kollegen aus anderen
Ländern wären leicht möglich.
4. Es gibt ein reiches Angebot an Referenten.
5. Die speziellen Aufgaben des Kongresses wären: dieser für die
Erfassung des kulturellen Wandels im 20. Jahrhundert zentralen
Richtung neue Impulse zu geben, die Ziele und die Methoden zu
überprüfen, ferner die diskutieren, ob dafür ein Schwerpunktprogramm
 möglich ist.

Nach Redaktionsschluß erhielten wir noch folgenden Vorschlag.

Klaus Geiger - Rudolf Schenda, Göttingen:
Volkstümlichkeit und Massenmedien,
Das vorgeschlagene Thema zielt auf die Wechselbeziehungen zwischen
Massenmedien, dem Phänomen des 'Volkstümlichen'' und dem Fach Volkskunde,
 Wir hoffen, mit diesem wichtigen und aktuellen Thema nicht nur
die Vertreter aller volkskundlichen Fachrichtungen anzusprechen, sondern
            
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