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Full Text : DGV-Informationen, 106.1997,1u.3-4

VERSCHIEDENE MITTEILUNGEN

den können. Frühestens 98/99 könnte dann ein erster Austausch im Rahmen dieses
Programmes erfolgen.
Prof. Dr. Helmut Eberhart, Institut für Volkskunde, Attemsgasse 25, A-8010 Graz, Fax 0316—
380—9778, e-mail: helmut.eberhart@kfunigraz.ac.at ;

VOLKSKUNDLICHE LANDESSTELLEN
UND ÄHNLICHE EINRICHTUNGEN
IN DEN NEUEN BUNDESLÄNDERN
Teil 3
DIE KONTAKTSTELLE FÜR HARZER VOLKSKULTUR IN WERNIGERODE

Die Kontaktstelle sieht sich in der Tradition des ehemaligen „Zentrums Harzer Folklore“
welches bis 1995 in Wernigerode bestand. Um diese Arbeit fortzuführen, wurde 1996
die Kontaktstelle für Harzer Volkskultur gegründet, Sie versteht sich als Mittlerin zwischen
 Vereinen und Initiativen, die sich im Bereich der Volkskunde, der Lokal- und
Regionalgeschichte engagieren, sowie Museen und Archiven, Kulturämtern und ähnlichen
 Einrichtungen in Stadt und Region.

Eine der konkreten Aufgaben der Kontaktstelle, zu der z. Zt. zwei Mitarbeiter gehören.
besteht in der Beratung und Unterstützung von Projekten, die sich mit der Alltagskultur
der Harz-Region in der Vergangenheit wie in der Gegenwart beschäftigen. Die Kontaktstelle
 verfügt über ein Archiv, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
sowie interessierten Laien für eigene Recherchen und Arbeiten offensteht. Gleiches gilt
auch für die kleine Bibliothek. Neben der Beratungsarbeit befinden sich verschiedene
Vorhaben in der Planungsphase. Für Frühjahr und Sommer 1997 ist beispielsweise eine
Vortragsreihe zu volkskundlichen Themen aus der Region geplant. An eine Ausstellung
ist ebenfalls gedacht. Eigene Ausstellungsräume bieten hierzu die Voraussetzung
Daneben zeichnet sich für die Zukunft noch ein weiterer Arbeitsschwerpunkt im
Bereich Fremdenverkehr und Tourismus ab. Die Kontaktstelle für Harzer Volkskultur,
die im Dezember 1996 ihre neuen Räume im Haus der „Krell'schen Schmiede“ in Wernigerode
 bezogen hat, entstand aufgrund der Zusammenarbeit verschiedener Institutionen
 und Einrichtungen; zu ihnen gehören neben dem Landkreis vor allem die Stadt
Wernigerode, die die Restaurierung des Hauses ermöglicht hat und die Räume für die
nächsten zwei Jahre mietfrei zur Verfügung stellt. Die inhaltliche Arbeit trägt der Landesheimatbund
 Sachsen-Anhalt e.V. Dietmar Sedlaczek, Wernigerode
Adresse: Kontaktstelle für Harzer Volkskultur, Breite Str. 95, 38855 Wernigerode, Tel. (03943)
905977, Fax 905960
            
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