AUSSTELLUNGEN
® Im Historischen Museum Hannover läuft bis zum 17. Oktober 1999 die Ausstellung
„Hannover fährt Rad. Geschichte - Sport - Alltag‘.
Die Stadt Hannover gehört zu den Pionieren des Radwegebaus und verfügt
über ein großzügiges Radwegenetz. Sie war ein Zentrum des Radsports und ist
seit mehr als 100 Jahren Sitz eines der größten Fahrradzubehörproduzenten, der
Firma Continental. Aus den Beständen verschiedener Privatsammlungen sowie
des Museums werden die Entwicklungsgeschichte des Fahrrades von der Draisine
zum modernen Rad, der hannoversche Radsport, die Veränderungen des Großstadtlebens
durch das neue Verkehrsmittel und die Auseinandersetzung zur Zeit
der Jahrhundertwende um Fahrrad fahrende Frauen anschaulich vorgestellt.
Zur Ausstellung gehören eine Begleitpublikation und ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm.
® Das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim präsentiert bis zum
21. November 1999 „Frauenwelten. Arbeit, Leben, Politik und Perspektiven auf
dem Land” als erste große Ausstellung im neu aufgebauten Ausstellungsgebäude.
Entfaltet werden alle Facetten des Lebens von Frauen auf dem Lande, z.B. Vereine
und Organisationen für Frauen, die Phasen und Brüche im Lebenslauf, die
Entwicklung der Kleidung, die Arbeit in Haushalt und Beruf sowie Freizeit und
Mobilität.
Es erscheint eine umfangreiche Begleitpublikation. Ein museumspädagogisches
Programm sowie Freilichtkino und Vorträge begleiten die Ausstellung.
Die Schau gehört zum Ausstellungsverbund „Arbeit und Leben auf dem Lande‘
und wird später auch im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Schleswig,
Museumsdorf Cloppenburg und Freilichtmuseum am Kiekeberg zu sehen sein.
® Aus Anlaß des 25jährigen Jubiläums der Playmobilfigur zeigt das Spielzeugmuseum
der Stadt Nürnberg bis zum 10. Oktober 1999 die Ausstellung „Winzige
Weltmacht“.
Die ersten der seit 1974 produzierten Figuren des „Playmobil-Vaters” Hans Beck
von der Firma Georg Brandstätter in Zirndorf waren Bauarbeiter, Ritter und Indianer,
zu denen sich nach und nach immer mehr unterschiedliche Figuren und
weiteres Zubehör gesellten. Angefangen hat das Unternehmen 1876 in Fürth mit
der Herstellung kunstgewerblicher Metallwaren. Ab den 1920er Jahren wurde
unter der Marke „geobra” Spielzeug aus Blech und ab den 50er Jahren aus
Kunststoff hergestellt. Neben der Entwicklung des Playmobil-Sortiments zeigt die
Ausstellung einen repräsentativen Querschnitt der Spielzeugproduktion mit Kindertelefonen,
Spardosen, Kaufladenartikeln und Hula-Hoop-Reifen.