Tagungen
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Transcending ‚European Heritages‘:
Liberating the Ethnological Imagination (9. SIEF-Kongress)
16. — 20. Juni 2008, Ulster/London Derry
Im Juni 2008 wird der 9. SIEF-Kongress in Ulster/London Derry stattfinden. Unter dem
Titel „Transcending ‚European Heritages‘: Liberating the Ethnological Imagination“ wird in
Nordirland getagt werden.
Die Kongressorganisation beginnt mit einem „call for panels“, den Sie auf folgender
Webpage finden können:http://www.ethnology.webspace.surefish.co.uk/
9th%20SIEF%20CONGRESS%20CFPW.htm.
Wir freuen uns auf interessante Panel-Vorschläge (einzureichen bis zum 30. Juni 2006),
die nach der Bearbeitung durch das Programm-Kommittee dann in einen „call for papers‘
Münden werden. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Kongress-Homepage. Die Ta-Jungssprachen
werden Englisch, Deutsch und Französisch sein.
Prof. Dr. Regina Bendix, Präsidentin, SIEF
Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie
Georg-August-Universität Göttingen
Friediländer Weg 2
D-37075 Göttingen
Die Schönheiten des Populären —
Zur Ästhetik der Massenkünste
8, — 10. Juni 2006
Tübingen, Schloss Hohentübingen
Tübinger Kulturwissenschaftliche Gespräche (6)
Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft
„Ästhetisches Begehren“ (Gernot Böhme) und ästhetische Erfahrung bestimmen heute
vielfältig die alltägliche Lebensführung. Konservativ geschätzt, konsumiert der Durch-Schnittsdeutsche
mehr als fünf Stunden täglich populäre Kunst: Musik, TV-Serien, Fotoro-Mane,
Popvideos, Fernsehspiele, Krimis, Comics, Kinofilme, Heftromane. Auch Werbung.
Computerspiele, Schausport sind erstrangige Quellen ästhetischer Erfahrung. Nie zuvor
haben so viele Menschen Gewicht auf die Gestaltqualität von Alltagsgütern gelegt. Ob
„Designerklamotten“ oder Küchenutensilien skandinavischer und italienischer Provenienz
= man will mit schönen Dingen leben.
Wissenschaft und Feuilleton haben eine massive „Ästhetisierung der Lebenswelt“ diag-Nostiziert
— überwiegend aus kritischer Distanz. Verführung zu überflüssigem Konsum und
Flucht in schöne Scheinwelten lauten die Vorwürfe. Was nun aber eigentlich die ästheti-Schen
Qualitäten der populären Künste ausmacht und wie Faszination und Beglückung
Zustande kommen, ist Gegenstand eines interdisziplinären, internationalen Symposiums
am Tübinger Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft. Comics und Fern-Sehen,
Fußball, Popmusik und erotische Kunst sind einige der erörterten Themen.
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