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Full Text : DGV-Informationen, 118.2009

Verschiedene Mitteilungen

Die Art der gewünschten Beiträge — aus unterschiedlichen Disziplinen — bewegen sich
konsequent auf der Ebene von:

unterschiedlichen Fallstudien (in unterschiedlichen Ländern, auf unterschiedlichen
materialen Ebenen), die eine analytische und interpretative Einordnung
spezifischer ‚volkskultureller’ Phänomene in den Kontext der gesellschaftlichen
Selbstverständigung vornehmen
von theoretischen und methodischen Beiträgen zur Frage:
Was bedeutet dieser veränderte Interpretationsansatz für die „Volkskulturforschung“?
 Welche neuen Perspektiven und Kontextualisierungen
ergeben sich daraus?
bzw. zur Diskussion von unterschiedlichen disziplinären Thematisierungen
von ‚Volkskultur’ im Kontext moderner gesellschaftlicher Selbstverständigung

Um dem Buch eine größtmögliche inhaltliche und theoretische Kohärenz zu geben, ist
im Frühling/Sommer 2009 ein Autorinnentreffen in Basel geplant, die der gemeinsamen
Präsentation und Diskussion der verschiedenen Artikelbeiträge dienen sollen. Das Buch soll
Voraussichtlich 2010 erscheinen.
Vorschläge mit Arbeitstitel und einem Abstract von ca. 3’000 Zeichen sind bitte bis 1. März
2008 an Karoline.Oehme@unibas.ch zu senden.

Sabine Eggmann, Walter Leimgruber, Karoline Oehme, Marius Risi, Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische
 Ethnologie, Universität Basel, Spalenvorstadt 2, Postfach, CH-4003 Basel

Neue Proiekte

Bauern Kirchen Friedhöfe.
Bäuerliche Repräsentationskultur in der Wesermarsch
vom 17-19. Jh.

| narbeit mit dem Seminar
z ; ıf Cloppenburg in Zusamme Stiftung Niefür
 Volkskunde Eure nAleehe Ethnologie Münster geferdert von der
dersachsen.

Die Wesermarsch gilt als eine Region, die kulturhistorisch noch viel Unentdecktes zu bieten
hat. Große Gehöfte, Kirchen mit jahrhundertealten Kirchenstuhlrechten, Friedhöfe mit seit
dem 17. Jahrhundert genutzten Grabkellern verweisen auf eine wohlhabende und äußerst
Standesbewusste bäuerliche Elite. Während in den meisten Regionen Mitteleuropas die
konjunkturelle Blüte des 16. Jahrhunderts durch den 30jährigen Krieg zum Erliegen kam,
Wurde in der Wesermarsch gerade dieser Zeitraum zur Grundlage von Wohlstand. Hier lebte
Man vom Fettviehhandel, wurde reich und investierte in Hausbau und Repräsentationskultur.
            
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