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Full Text : DGV-Informationen, 120.2011

mx.

Angelegenheiten der dg‘

Wahlvorschlag der Gruppe der Doktorand_innen in der dgv für den dgv-Hauptausschuss
 in der Gruppe „Akademischer Nachwuchs/Doktorand_innen
Martin Jonas M.A., Wien/München

Martin Jonas studierte Soziale Arbeit an der Katholischen Stiftungsfachhochschule in
München und Benediktbeuern und Volkskunde/Europäische Ethnologie in München und
Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen der materiellen
 und visuellen Kultur, sowie der qualitativen Methoden. Derzeit leitet Martin Jonas
das Theater im Fraunhofer in München und arbeitet an seiner Dissertation zum Thema
Selbstwahrnehmung im digitalen Zeitalter (Doktoratsstudium der Philosophie (Europäische
Ethnologie) in Wien).

Martin Jonas kandidiert als gewählter und delegierter Wahlvorschlag der Gruppe der Dok:
torand_innen in der dgv (geheime Wahl bei der Doktorand_innen-Tagung in Göttingen
am19.3.2011). Die Doktorand_innen haben vor dem letzten Kongress in Freiburg 2009
einen Antrag auf Vertretung und Sitz im Hauptausschuss der dgv gestellt und zugesprochen
 bekommen. Sie verstehen sich als offene Gruppe des akademischen Nachwuchses
die jährlich im Rahmen einer Tagung zum Austausch über Theorien und Methoden und
zur Diskussion neuer Dissertationsprojekte zusammenfindet. Als Zusammenschluss von
Promovierenden des Faches Volkskunde/KA/EE/EKW handelt es sich nicht um eine berufsständische
 Organisation, vielmehr sieht sich die heterogene Gruppe als Verbund von
Nachwuchswissenschaftler_innen, die mit ähnlichen Forschungspraktiken- und problemer
strukturellen Gegebenheiten (bspw. Betreuungsverhältnissen) und Qualifikationsschritten
(bspw. Lehraufträge) konfrontiert sind. Über die Vertretung durch einen frei Promovierenden
 möchten die Doktorand_innen auch diejenigen zahlreichen wissenschaftlichen
Nachwuchsforscher_innen im Hauptausschussder dgv vertreten wissen, die nicht durch
eine wissenschaftliche Mitarbeiterstelle direkt an ein Institut angebunden sind, aber dennoch
 durch ihre Qualifikationsarbeit einen (qualitativ und quantitativ) gewichtigen Beitrag
zum Forschungstand des Faches leisten und sich damit für wissenschaftliche Planstellen
an universitären Instituten qualifizieren.

Stellungnahme von Martin Jonas zu seinem Engagement im dgv-Hauptausschuss:

Mein Engagement im Hauptausschuss der dgv sehe ich zum einen als Interessensvertreter
 des akademischen Nachwuchses in all seinen Belangen. Diese Aufgabe möchte ich
durch die Vertretung von Anträgen, die an die dgv gestellt werden und die Förderung von
Tagungs- und Kongressbeteiligung des akademischen Nachwuchses konkret umsetzen.
Wichtig ist mir weiterhin der wissenschaftliche und persönliche Austausch mit den Vertreter_innen
 der anderen Gruppen in meiner Funktion als Vertreter des wissenschaftlichen
Nachwuchses, der sich forschungsbiografisch an der Schnittstelle zwischen und am Übergang
 zu den anderen Gruppen befindet. Ich möchte meine Position nutzen, um Informationen
 und Diskurse aus der Gruppe der Doktorand_innen in den Hauptausschuss/Vorstanc
zu tragen und umgekehrt Informationen an die Gruppe der Doktorand_innen weiterzuleiten.
 Darüber hinaus möchte ich an der Weiterentwicklung der dgv mitarbeiten, um das
Profil des Vielnamenfaches über einen aktiven und starken Dachverband in der Öffentlichkeit
 und im wissenschaftlichen Feld zu stärken.
            
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