44 Ausstellungen
Oh, Plastiksack!
Ausstellungort: Gewerbemuseum Winterthur
Ausstellungsdauer: 3. Juni bis 7. Oktober 2012
Allgegenwärtig und international, füchtig im Gebrauch und dennoch unverwüstlich - der
Plastiksack steht für unsere Globalgesellschaft schlechthin und wandert nun auch ins
Museum. Ob Kult oder Müll, geliebt oder verpönt, er spaltet die Geister, polarisiert und
spiegelt unser Konsumverhalten. Er stärkt Status und Identität, stört die Ökologie, wird liebevoll
oder umweltbewusst gesammelt, erzählt Kulturgeschichte und ist aktuelles Thema
in Kunst und Design.
Die Ausstellung im Forum zeigt erstmals in dieser interdisziplinären Form über dreissig
internationale Positionen aus zeitgenössischer Kunst und Design und erzählt gleichzeitig
ausgesuchte, kulturhistorische, ästhetische und politische Plastiksack-Geschichten mit
Sammlungen aus Deutschland und der Schweiz.
Die Eigenproduktion des Gewerbemuseums wird kuratiert von Susanna Kumschick und
Ida-Marie Corell, Autorin des 2011 erschienenen Buches „Alltagsobjekt Plastiktüte“.
Mit dem Gefühl der Hände. Zeitgenössische Töpfer im
Burgenland und in der Region Bratislava
Ausstellungsort: Österreichische Museum für Volkskunde, Wien
Ausstellungsdauer: bis 19. August 2012
Als Resultat einer Feldforschung zu beiden Seiten des österreichisch-slowakischen Grenzgebietes
zeigt das Österreichische Museum für Volkskunde in der Sonderausstellung Mit
dem Gefühl der Hände. Zeitgenössische Töpfer im Burgenland und in der Region Bratislava
über 200 Keramiken aus insgesamt dreißig Werkstätten. Je fünfzehn derzeit aktive Keramiker
(Handwerker, Kunsthandwerker, Künstler) aus dem Burgenland und der Westslowakei
stellen im Österreichischen Museum für Volkskunde eine Auswahl ihrer vielfältigen
Erzeugnisse aus. Damit bietet die Ausstellung eine einzigartige Gelegenheit, sich an den
Farben, Formen und innovativen Entwürfen zu erfreuen. Ob Geschirr, Gartenzierkeramik,
Skulpturen oder traditionelle Fayence – sie alle bieten eine Möglichkeit der grenzüberschreitenden
Begegnung und des kulturellen Vergleichs. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog
und fndet ein umfangreiches Begleit- und Vermittlungsprogramm statt.
Diese Ausstellung ist das Resultat einer Feldforschung, die in den Jahren 2010 und 2011
aus Mitteln des EU-Programms creating the future – Programm zur grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit Slowakei-Österreich 2007–2013 im Rahmen des Gesamtprojekts
„Tradition aus Ton – Wege zur Wahrnehmung des keramischen Erbes unter dem Akronym
TRA-KER durchgeführt wurde.