22 Tagungen
– Was unterscheidet dieses „Storytelling“ vom traditionellen Erzählen?
– Ist es freier und weniger an kollektive Überlieferungen gebunden, als das herkömmliche
Erzählen von Märchen und verwandten Gattungen?
Im Fokus werden aber auch berühmte deutschsprachige Erzähler und Erzählerinnen des
20. Jahrhunderts stehen, wie beispielsweise Rudolf Geiger, Lisa Tetzner, Elsa Sophia von
Kamphoevener, Charlotte Rougemont und Vilma Mönckeberg-Kollmar, deren Portraits erst
ansatzweise nachgezeichnet worden sind. Das Ziel dieser Tagung ist auch, Pädagogen zu
motivieren, selbst zu erzählen. Wahre Pädagogen sollten Erzähler sein!
Dienstag, 24. September 2013
15:30 – 16:30 Jürgen Janning: Eröffnung
15:45 – 16:30 Sabine Wienker-Piepho: Erzählerpersönlichkeiten zwischen Mündlichkeit
und Schriftlichkeit
16:45 – 17:30 Kristin Wardetzky: Der Erzähler der Odyssee. Therapeutische Wirkung des
Erzählens
17:30 – 18:15 Ruth Bottigheimer: Storytelling in Amerika. Entwicklungen und Tendenzen
18:40 Abendessen
19:30 Erzählabend mit Martin Ellrodt, Jürgen Janning, Kerstin Lauterbach und
Hannelore Marzi
Mittwoch, 25. September 2013
9:00 – 9:45 Siegfried Neumann: Meine Märchenerzählerinnen und -erzähler
10:00 – 10:45 Siegfried Becker: Von der Erzählerpersönlichkeit zur Performanz.
Der Mensch im Blick der Märchenforschung
11:15 – 12:00 Rainer Wehse: Kamphoeveners „Nachtfeuer der Karawanserei“ – Fund
oder Erfndung?
12:00 – 14:00 Mittagspause
14:00 – 14:45 Pauline Lörzer: Analphabetische Erzähler und ihr Repertoire
15:00 – 16:30 Arbeitsgemeinschaften
Kristin Wardetzky: Aktuelle europäische Tendenzen des Erzählens
Lubomir Suva: „Gott, lieber Gott, das soll für mich sein?“ – Bocena
Nemcovas Aschenputtelvarianten
Martin Ellrodt: Storytelling im spanisch sprechenden Lateinamerika