35 Ausstellungen
Eule und Mensch – Geheimnisvolle Jägerin der Nacht
Ausstellungsdauer: bis 15. November 2015
Ausstellungsort: Niederrheinisches Museum fur Volkskunde und Kulturgeschichte,
Kevelaer
Eulen, die geheimnisvollen Vögel der Nacht, haben die Menschen seit Urzeiten fasziniert.
Die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Firma Expo-Fauna, Dieter Luksch, informiert
über die Biologie der Eulen, ihre Artenvielfalt, Gefährdung und Schutz. Sie vermittelt aber
auch einen Blick auf die Zeugnisse der besonderen Beziehung zwischen Eule und Mensch
und deren Ausprägung in Kunst und Volkskunde. Mythen, Legenden und Sagen, die sich
um die geheimnisvolle Jägerin der Nacht ranken, nehmen dabei besonderen Raum ein.
Eulen faszinieren uns schon seit Urzeiten durch ihren starren, „menschlichen“ Blick und
ihre Geduld als lautlose Jäger. Die unheimlichen Einzelgänger galten im antiken Griechenland
sowohl als Sinnbild für Weisheit, als auch als Symbol für die Göttin Pallas Athene. In
dieser Funktion schmückten sie unter anderem eine Münze der Griechen. Aus dieser Zeit
stammt auch der bekannte Spruch: „Eulen nach Athen tragen“, für etwas völlig Überfüssiges.
In Athen auf der Akropolis gab es schon immer sehr viele Eulen.
Noch vor einigen Jahrzehnten wurden Eulen als Schutz vor bösen Geistern und Krankheiten
an Scheunentore und Gasthäuser genagelt. Dadurch, dass sie oft zu erleuchteten
Fenstern fiegen und ihre nach „Komm mit“ klingenden Balzlaute ertönen lassen, bekamen
sie außerdem schnell ihren Ruf als Todesboten.
Heutzutage sieht man noch ab und zu Uhus und Käuze als Wappentiere von Verlagen,
Buchhandlungen oder wissenschaftlichen Instituten, weil sie noch immer ein Zeichen für
Weisheit sind.
Tel. 02832/95410, Fax 02832/954144
E-Mail: info@niederrheinisches-museum-kevelaer.de
www.niederrheinisches-museum-kevelaer.de
Wohl behütet und gut versorgt!
100 Jahre Kita Gmindersdorf und Emilienkrippe
Ausstellungsdauer: bis 17. Januar 2016
Ausstellungsort: Heimatmuseum Reutlingen
Seit über 100 Jahren gibt es in Reutlingen Orte für die außerfamiliäre Betreuung von
Säuglingen und Kindern. Vor allem durch die zunehmende Zahl arbeitender Mütter in der
wachsenden Textilindustrie stieg Anfang des 20. Jahrhunderts der Bedarf an „guter Obhut“
für die Kleinsten. Die im Juni 1914 eingeweihte Emilienkrippe und der Kinderhort im
Gmindersdorf, der im Januar 1915 eröffnet wurde, sind herausragende Beispiele dieser
Entwicklung.