Angelegenheiten der dgv 14
Aushandlungen von Räumen in audio-visuellen Medien, Film und
Forschung
Tagung der dgv-Kommission für Film und audio-visuelle Anthropologie in
Kooperation mit dem LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte
und der Abteilung Kulturanthropologie/Volkskunde der Universität Bonn
Bonn, LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte | 24. – 25.11.2016
In Folge des spatial turn der 1990er Jahre erfuhr Raum als zentrale kulturanthropologische
Forschungsperspektive zur Analyse von Transformationsprozessen in den
vergangenen Jahren vermehrt Aufmerksamkeit. Aktuell wird das Raumverständnis in
Bezug auf gesellschaftliche Dynamiken wie Globalisierung oder Digitalisierung neu
verhandelt.
Die Tagung bringt WissenschaftlerInnen und FilmemacherInnen als Forschende, die
sich mit dem Thema Raum in gegenwärtiger wie historischer Perspektive in audiovisuellen
und theoretischen Arbeiten befassen zusammen, um über die bildlichen und
klanglichen Konstruktionen und Repräsentationen von Räumen nachzudenken: Wie
artikulieren sich Prozesse von Raumaushandlung in audio-visuellen Narrativen? Welche
Perspektiven werden eingenommen und wie fokussiert? Welches Verständnis von
Raum als kulturanthropologische Forschungskategorie spiegelt sich darin? Wie werden
Räume über performatives Alltagshandeln konstruiert und gestaltet?
Programm
Donnerstag, 24. November 2016
9.00 Anmeldung
9.30 Begrüßung: Eckhard Bolenz, LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte
Ove Sutter, Abteilung Kulturanthropologie / Volkskunde der Universität Bonn
Torsten Näser, dgv-Kommission für Film und audio-visuelle Anthropologie
10.00 Katrin Bauer, Andrea Graf, Dagmar Hänel (Bonn): Zur Einführung: Aushandlungen
| Konstruktionen | Repräsentationen. Das Rheinland im Film
10.45
11.15 Panel I: Raumkonstruktionen / Raumnarrationen
(Moderation: Mirko Uhlig, Mainz)