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und ihr die Juden sich anzuschließen anfingen.
Sogar was in dem letzten Jahrfunszig jener noch
angehört, hat von ihr nur die Sprache geliehen
als ein zugängliches gelehrtes Gewand für Ideen
die eine Zeit vorbereiten müssen, wo die rabbinis
fche Lirreratur zu leben aufgehört Haben wird.
Aber gerade keil wir zu unserer Zeit die
Juden — um nur bei den Deutschen stehen zu
bleiben mit größerem Ernst zu der deutschen
Sprache und der deutschen Bildung greifen sthen,
«nd so — vielleicht oft ohne es zu wollen oder
zu ahnen — die neuhebräische Litteratur zu Grabe
tragen, tritt die Wissenschaft auf, und verlangt
Rechenschaft von der geschlossenen. Atzt, wo
keine neue Erscheinung von Wichtigkeit so leicht
unsere Uebersicht stören möchte, wo uns ein größerer
Substdien Apparat zu Gebote steht als den
Gelehrten des löten und »7ten Jahrhunderts,
wo größere Cullur eine lichtvollere Behandlung
erwarten lassen, und die hebräischen Bücher noch
nicht so schwer zu haben sind als sie es vielleicht
Anno 1919 seyn werden; — jetzt, glauben wir,
wird die Bearbeitung unserer Wissenschaft im
großen Stile, eine Pflicht» und eine um so gewichtvvllere,
da die complicirte Frage über das
Schicksal der Juden, in einigen Paragraphen daraus
beantwortet werden zu können scheint. Denn
es sind statörechkliche und religiöse Einwirkungen