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in dem Dorfe mehrere Quellen, woher dasselbe auch
seinen Namen erhalten hat (von Kljutsch, die Quelle);
eine die wir untersuchten, hatie eine Temperatur von
2*,8 R., die Luft um 9 Uhr Morgens 12°,3.
Noch sahen wir von den Bergen des Urals nichts;
ein Birkenwald, der schon von Kljutschewskaja an-
fing .und- bis 'Kundrawinsk, einem grossen, 23 Werst
von Miask entfernten. Dorfe anhielt, nahm uns alle
Aussicht; aber aus demselben heraustretend, erblick-
ten wir vor uns einen hohen Gebirgszug, dessen Fel-
Sen an die Formen der Granitfelsen des Koly wanschen
Sees erinnerten, nur noch hóher und pittoresker waren.
Es war das’ Hmenische Gebirge, das noch óstlich von
Miask sich von N. nach S. fortzieht, und durch die Zir-
kone.und Topase und die vielen übrigen merkwürdigen
Mineralien, die es enthält, so berühmt geworden ist.
Durch "ein breites Querthal kamen wir in das vom
linengebirge westlich gelegene breite Längenthal,
Worin uns ein schoner Wald von Laubholz mit kriu-
terreichen“ Wiesen unterbrochen, aufnahm, und uns
Nördlich bis nach Miask führte, wo wir am Nachmit-
tag um 3 Uhr anlangten. Die Sohle des Thales bil-
*té überall, wo wir sie untersuchten, dünnschiefriger
STauer Thonschiefer, mit fast vollkommen süd-nördli-
chem Streichen und einem fast seigern Einfallen.
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Éranite von Elnbogen: in Bóhmen bemerkt, Dieser‘ ausgezeichnete
Granit enthält nämlich. sehr. häufig, 1 -bis, mehrere; Zoll. breite: Gänge,
da Eau fast nur aus einem ähnlichen Feldspath besteht, wie
eich cn et sich in dem Gemenge von Albit, Quarz und Glimmer,
hat erm kórnige Grundmasse des Graniís bildet, ausgeschieden
vinge Men eldspath der Gänge ist kôrnig, enthält nur eine sehr ge-
Wenig " es Yon Quarz und Glimmer, aber keinen Albis, eben so
he le kórnige Grundmasse, Feldspath enthált, wes man,
SRL *t Feldspath und Albit von gleicher weisser Farbe sind, doch
erkennen kann, Vgl, darüber auch.diese Reise Th, I S. 600.
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