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Objekt: Abbildungen zu Friedrich Creuzers Symbolik und Mythologie der alten Völker

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in den folgenden Theilen gegeben werden; man vergleiche indefs p. 534 des 
dritten Theils der ersten, Ausg. 
80. Grabesmonument, mit einem Opfer an Proserpina oder mit einer Gra- 
besjungfrau (Epitymbiade), welche bei den Alten gedungen wurden , um die 
Gestorbenen aus den Gräbern hervorzurufen. Eine andere junge weibliche 
Person, eine Dienerin des Opfers, bringt eine Gans zum Opfer dar, als das 
der Proserpina heilige Thier. Ueber das letziere Attribut sehe man das unten 
bei den Etrurischen Abbildungen nr. 5. Bemerkte. Aus Paciaudi Monumm. 
Peloponn. II. p. 210. vergl. die Erklärung daselbst p. 249. unten not. 1. Man 
sehe unsere Tafel XLIX. 
81. Der Raub der Kora oder Proserpina, Relief in der Villa Albani bei 
Zoéga Bassirilievi antichi di Roma nr. 97. auf unserer Tafel XIL — Eine àhn- 
liche, jedoch etwas verschiedene Darstellung liefert das Museo Pio Clement. 
V. 5. und daraus Millin Galerie mytholog. tab. LXXXVI. nr. 539. vergl. T. I. 
p.84 sq. In der unsrigen erblicken wir ganz reehts den Pluto, wie er mit 
seinem Wagen davoneilt, und in seinen Armen die vor Schrecken fast ent- 
seelte Proserpina hält; seine Pferde führt eine junge männliche Person — 
Mercur, und über ihnen schwebt ein Amor, der ihnen mit der brennen- 
den Fackel vorleuchtet. Zunächst hinter Pluto ist Minerva; sie scheint ihm 
Vorwürfe zu machen wegen seiner That, Daun folgen mehrere weibliche 
Personen, Nymphen, Gespielinnen und Dienerinnen der Proserpina, in of- 
fenbarer Bestürzung und Verlegenheit; sie eilen der Ceres zu, welche auf 
einem Wagen, mit der Fackel in der Hand und mit gen Himmel gerichtetem 
klagendem Blicke, den Spuren des Ráubers nachfolgt. Auch über ihren Pfer- 
den schwebt ein Amor mit einer brennenden Fackel. Vergl. Theil IV, pag. 
277 der ersten Ausg. 
82. Proserpina’s Rückkehr zum Olymp, und Triptolemus das Getreide aus 
den Hinden der Ceres empfangend. Auf der Vorderseite der Griechisch. lta- 
lischen Vase in der Sammlung des Prinzen Poniatowski, nach E. Q. Visconti 
und Millin Peinture de Vases antiqq. 1I. pl. 32. Galerie mytholog. Tom. I.
	        
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