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Full Text : Italienische Schul- und Conversationsgrammatik

XI

Wird dadurch der Sinn für die dergleiHende Grammatik rege
gemacht, fo ift mein Zwed erreidht. Mehr Eonnte und wollte
iq damit nicht bieten. Dies ift zugleich die Urjade, weßhalb
iQ dieje Noten auf den I. Curjus befhränkkte.
Eine weitere Veränderung hat das Buch damit erfahren,
daß ih zu den vorhandenen Beijpielen noch eine ziemliche YAnrzahl
 neuer, vorwiegend den Promessi Sposi Alejandro Man-30nl’8
 entnommener Belege hHinzufügte. Sie find alle mit (M.)
bezeichnet. Meiner in der Vorrede zur 3. Auflage au3ge[pronen
 Anfidht gemäß Habe ich diefelben jedoch nicht in die YebungSfäße
 aufgenommen, denn hier würden fie kaum von Nußen fein.
Dagegen dienen fie dazu, die betreffenden Regeln no deutlicher
 als bisher zu veranfchaulidhen, ganz abgefehen von ihrem
ftyliftiichem Werthe al2? Bruchftüce au3 dem vollendetjten Meilterwerfe
 moderner italienijder Profa.
Aud die NebungSbeifpiele Haben eine namhafte Vermehrung
erfahren. So wurden namentliqg bei den unregelmäßigen Verben
eine Reihe neuer Ueberfebungen eingefügt. Ih fuchte damit
mehrfad) geäußerten und wohlbegründeten Wünfdhen zu entfprechen,
 denn in der That war diejer wichtige AbfOHnitt bisher
etwas allzu]pärlid mit Uebungen bedacht, ein Mangel, dem
nunmehr aud) abgeholfen ift. Troß Ddiejer nicht undbedeutenden
Veränderungen und Vermehrungen dürfte das Buch auch in
feiner neuen Geftalt ohne Schwierigkeit neben den früheren
Auflagen gebraucht werben fönnen, da ich beftrebt war, Diefen
bei einem Schulbuche fo wichtigen Umftand überall auf das
Sorgfältigjte vor Augen zu behalten.
Sndem ih IqAließlid Hın. Prof. Giufeppe Ferrari in
München, welder die Güte Hatte, den Druck der neuen Auflage
zu überwachen, Hierfür meinen beften Dank fage, Hoffe ich, daß
das Buch in feiner neuen Geftalt den Anforderungen des Iehrenben
 und lernenden Publikums ebenfo entipreden möge wie die
früheren Ausgaben.
Salzburg, im September 1871.
            
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