Page Banner

Full Text : Stilistische Verschiedenheiten im Gebrauch der deutschen und französischen Pronomina

C. A. Koch's Verlagsbuchhdlq. (H. Ehlers), Dresden u. Leipzig.

g F

Heft X: Schulgrammatik und Schriftsteller. Von Dr. H. Schmidt, Ober—
lehrer in Altona-Ottensen. 1 MKk. 40 Pf.

Dem Leser zeitgenössischer französischer Prosaschriften und Zeitschriften
kann es nicht entgehen, dass die neuere Prosa in vielen Bezichungen sich den
ængen Fesseln der Schulgrammatik und der Vvorschriften der Académie française
ntwindet; doch wenn ér, durch die verblüftfende Freiheit, die manchmal in
Regellosigkeit auszuarten scheint, in seinem Glauben an-die Autorität der
Académie und der Grammaire béirrt, anch ältere Schriststeller auf die be—
treffenden Wandlungen hin prüft, so wird er zu weinem EPrstaunen findèn, dass
o manche als absolute Gesetze hingestellte Regeln selhst von namhaften
Schriftstellern nicht immer eingehalten worden sind . ... In diesem Siune
rergleicht Sehmidt eine Anzall ,Regeln der Sehnlgrammatik“ mit
dem Sprachgébrauch der jetzigen französischen Prosa, um festzustellen, dass
jene keinen Ansprnch auf absolute Giltigkeit hahen. Den Lehrern des Pranzösischen
 müstsen die Durchsicht und dis Beherzigung vieler der von Schmidt
begründeten Tatsachen behufs der Entlastung des grammatischen Unteérrichtes
sumd der zahlreichen nicht gerechtfertigten Korrekturen in den Schularbeiten
dringend emptohlen werden, auch zu dem Zwecke, dass die Neuphilologen von
len gebildeteit Franzosen und den urteilsfüligen Eltern nicht des LSurückbléeibens
 beschuldigt werden. Zeitschr. f. d. Realschulweseu XXVI, I1.

Heft XI: Tinige Kapitel aus der französischen Stilistik. Wortstellung,
Satz und Periode. Von Dr. Clemens Klöpper. 2 MKk.

Klöpper bietet als Ergünzung der , Grammatik“ an Beispielen, die meist
hedentendéren Schriftstellern entielint sind, stilistischs Anweicungen über: die
stellung der Wörrer nach ihrem grammatisch-logischen u—-sammenhbange,
 die rhetorisch-üästhetische wortstéllung, wohei
die Figuren: Tätotes, das cpitheton ornaus, die Antithese., das Paradoxum,
die Ironie und der Enphemismus, die Klimax, Apostrophe, der Chiasinus, das
Asyndeton und Polysyndeton, die Ellipse, der Pleonasmus, die Prolepsis an
gut gewäahlten Belegen veranschaulicht werden. II. Der Satz. Unter „Ankfügende
 sSchreibart führt Klöpper die lose, unverbundene Anreihung
einzelner zusammengehöriger Sätze vor; hieran schliesst sich „die ftellung
der Nebensätze“. III. Die Periodeé im engeren und im weiteren Sinne; ihre
igenschaften: Tinheit und Klarheit, der gefällige Rhytmus; das Verhalten
das Deutschen den französischen Perjoden gegenüber wird an zahlreichen den
Driginalen an die Seite gestellten ÜUhertragungen ins Deutsche klargelegt;
zchsiesslich die Verknüpfung der Perioden im Zusammenhange und die Parenthese
 vorgeführt. Den Lehrern und 8Studiérenden des Französischen mögen
Klöpper's „Néusprachliche Abhandlungen“ bestens empfohlen sein
Zeitschr. f. d. Realschulwesen XXVI. 11.

Heft XII: Stilistische Verschiedenheiten im Gebraueche der deutschen und
französischen Pronomina. Von Dr. Clemeons Klöpper. 80 Pf.
Die deutsche Sprache bedarf bei ihrer freieren Wortstellung und Mögliehkeit
 einer stürkeren Betonung einer géeringen Zahl von Fürwörtern, deren
ebraueh ein höchst einfacher iste Die französische Sprache dagegen verwendet
ur Darstellung der verschiedenen Schattiernngen éine stattsiche Reihe von
bürwizrtern, über deren Gebrauech die kegeln dér Grammetik wenane Anxkunft,
gehem. a
tische
leuts«
As heh
—*
zösische

16.

IIPID OIBA PEAMPMSOSDD.

Rom

*

*
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.