Die Reise in einem eleganten Toups nach
Uroonstad war etwas angenehmer als Ruths erste
Fahrt in das Konzentrationslager bei Durban.
Wenn auch immerhin der Zug mancherlei langwierigen
Aufenthalt hatte, und natürlich von Ueberfällen,
Attentaten, aufgerissenen Schienen und ähnlichen
unvorhergesehenen Ereignissen Gefahr drohte,
so waren die Strapazen doch nicht zu vergleichen
mit dem schrecklichen Aufenthalt in den vollgepfropften
Viehwagen.
Und in Kroonstad wurde sie von einer liebevollen
und würdigen alten Dame empfangen, die
sie und Maud durch die einsamen Straßen nach
einem kleinen, hinter Bäumen verstecktem Hause
führte und dort ihrem Mann, dem Aastor Decken,
vorstellte.
Es war ein idyllisches, anheimelndes Leben
in dem stillen Hause, und die Töne ihrer Mutter-