III.
Frieden und Sonnenschein lagen ausgegsssen
über der kleinen Villenkolonie am Fuße des mächtigen
Tafelberges. Von der mit Grenadillenranken
umwucherten Veranda eines kühlen einstöckigen
Steinhauses, inmitten eines dunkelgrünen Waldes
von schattigen Bäumen, blickte man hinaus über
das Gelände, das die Fackel des Krieges noch nicht
versengt, bis weit in die blaue See, wo die in
den Hafen einlaufenden und wieder auslaufenden
Dampfer aus ihren Schloten lange, schwarze Gedankenstriche
in die glänzende Leere des Meeres
zogen.
Hier war nichts von dem Llend zu sehen, das
dort hinten in dem Veldt hauste. Ueberall vornehmer,
ungestörter Wohlstand. Auf den schlafschweren
Fittichen der leisen Nachmittagsbrise
sandten die Orangenblüten ihren trunkenen Atem
durch die Stille. Statt brennender Häuser und
glühender Lagerfeuer flammten die großen roten