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Inhalt / Download : Die Lebenshaltung der arbeitenden Klassen in den bedeutenderen Industriestaaten: England, Deutschland, Frankreich, Belgien und Vereinigte Staaten von Amerika

Amerika das Buchdruckergewerbe: Schriftsetzer erzielten einen 
Wochenlohn von 68 s 9 d bis 81 S3 d, (gleich 146% mehr als 
in England). Im Metallverarbeitungsgewerbe waren die Löhne 
nicht ganz so hoch, nämlich durchschnittlich 65 s bis 75 s wöchent­ 
lich, oder 113% höher als in England. 
Die Löhne in Europa standen weit hinter denen in Amerika, 
Die höchsten Löhne wurden hier in England gezahlt. Maurer 
erhielten dort 37 s 6 d bis 40 s 6 d die Woche. Im Metallver­ 
arbeitungsgewerbe war die durchschnittliche Lohnhöhe 32 s bis 
36 s; im Buchdruckgewerbe 28 s bis 33 s die Woche. 
Die Arbeiter in den drei untersuchten Staaten des euro­ 
päischen Continents: Deutschland, Frankreich und Belgien waren 
erheblich geringer entlohnt als die englischen: Die höchsten 
Löhne zeigte noch Deutschland. Maurer erhielten daselbst 2 6 s 
11 d bis 31 S3 d wöchentlich. Arbeiter im Metallverarbeitungs­ 
gewerbe 26 s bis 33 s: Schriftsetzer durchnittlich 25 s. In Pro­ 
zenten gegenüber England ausgedrückt waren die Löhne im 
Baugewerbe um 25%, im Metallverarbeitungsgewerbe um 15% 
und im Buchdruckgewerbe um 17% geringer. 
In Frankreich betrug der wöchentliche Lohn im Baugewerbe 
ca. 22 bis 30 s; er stand somit hinter den in England gezahlten 
Löhnen in diesem Gewerbe um 31 %, und hinter den in Deutsch­ 
land um 8% zurück. Im Metallverarbeitungsgewerbe wurde 
wöchentlich ca. 24 s bis 31 s verdient, d. h. ca. 19% weniger als 
in England und ca. 5% weniger als in Deutschland. Im Buch­ 
druckgewerbe war die wöchentliche Lohnhöhe ca.-22 bis 28 s; 
d. i. 15% geringer als in England, aber 2% mehr als in 
Deutschland. Die niedrigsten Löhne wurden in Belgien gezahlt: und zwar 
im Baugewerbe 41% weniger als in England — (21% weniger 
als in Deutschland) —; im Metallverarbeitungsgewerbe 34% un<^ 
im Buchdruckgewerbe 31% weniger als in England. -— (Gegen­ 
über Deutschland im ersteren Gewerbe ca. 22%, im letzteren Ge­ 
werbe ca. 16% weniger). 
Die Länge der Arbeitszeiten stand in den einzelnen Ländern 
im umo-ekehrten Verhältnis zur Höhe der Löhne. Die kürzesten 
Arbeitszeiten waren im Lande der höchsten Löhne, in Amerika, 
die längsten Arbeitszeiten in Belgien und demnächst in Frank­ 
reich. Von den europäischen Staaten hatte England die kür­ 
zesten Arbeitszeiten aufzuweisen. 
Kombiniert man die Indexziffern der Löhne und
	        
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