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Volltext: Anthropos, 8.1913

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Analecta et Additamenta. 
saying that an Historical Causal Series in one through which runs an unbroken Identity. Cause 
and effect, therefore, in History is the temporal relation between terms in a coherent series, 
each of which carries on an Identity. Its value or completeness varies in degree; and the aim 
of historical research is to raise this degree, that is to strenghten Continuous Identity. This is 
true whatever be the social product which is dealt with a people, an institution, a myth, 
or an implement.“ 
Man begreift, daß von solchen Grundgedanken aus Wheeler die Anwendung der histo 
rischen Methode auf die Ethnologie, wie sie zuerst von Graebner in systematischer Weise 
durchgeführt wurde, nur freudig begrüßen kann. Er tut dies denn auch in entschiedener Weise 
und hebt den mannigfachen Nutzen, der aus derselben hervorgehen kann, nach allen Seiten 
hervor, ln einem Punkt vielleicht ist er noch in älteren Anschauungen befangen, wenn er näm 
lich spricht von der Ethnologie, „where the fact of the rate of change in the Social Psycho 
logy being infinitesimal is only an expression of the relative absence of History among the 
peoples of lower culture“. Auch den Ausdruck Graebner’s von der „geringen zeitlichen Tiefe“ 
der Kulturen der sogenannten Naturvölker versteht Wheeler, wie es scheint, dahin, daß hier 
tatsächlich Zeitunterschiede nur wenige geschichtliche Veränderungen mit sich gebracht hätten. 
Graebner versteht indes offenbar diese Bezeichnung nur von dem jetzt vorliegenden Charakter 
dieser Kulturen, der uns so erscheint, weil uns hier die Schriftdokumente oder die stratigra 
phischen Lagerungen mangeln, die anderswo die/Zeitenfolge handgreiflich vorführen'(s. Graebner, 
Methode der Ethnologie, SS. 77, 96, 106, 109, 140). Die wirkliche Natur dieser Kulturen erscheint 
aber bei näherer Untersuchung bedeutend komplizierter, als man sie früher sich vorgestellt und 
läßt darin also deutlich den nacheinanderfolgenden Wechsel erkennen, der dem geschichtlichen 
Geschehen eigentümlich ist. P. W. Schmidt, S. V. D. 
Wörterverzeichnisse von Papua-Sprachen aus Holländisch-Neuguinea. — 
Die Reihenfolge der Sprachen, von denen hier zumteil Wörterverzeichnisse vorliegen, von Norden 
nach Süden, ist folgende: 
Pauwi (anscheinend mit Nufoor Elementen gemischt). 
Koassa Kamboi Ramboi (nördlich des Van Rus-Gebirges). 
Borumessu (im Van Rus-Gebirge). 
Sidjuai (am Ostfluß, s. meine nächstens erscheinende Karte). 
Tori (am mittleren Mamberamo). 
Südfluß-Stämme (am Südfluß). 
Zentral-Gebirgsstämme (am Fuß des Zentral-Gebirges). 
Die geographische Ausdehnung des ganzen Gebietes liegt zwischen 1° 45' siidl. Br. und 
3" 45' siidl. Br. Die Leute wohnen alle am Stromlauf des Mamberamo und seiner Nebenflüsse. 
Die Pauwi-Leute unterscheiden sich anthropologisch durchaus von den übrigen Stämmen. 
Borumessu 
Koassa 
Pauwi 
Südfluß 
Schädel 
agum 
nabära 
passära 
tawaröya 
Mensch 
koässa (ein Nu- 
koässa 
ungu 
Kehle 
areka [foorwort) 
peran 
woiwoia 
Kinn 
dönnar 
messin 
öwari. 
Bart 
donnehira 
messinuwin 
pamabüna 
öwari tari 
Wange 
aganira 
mererak 
Augenbraue, Wimper 
djenehira 
nugüwin 
gariewe tari 
Nacken 
apijurn 
ne ran 
Hals 
tekdau 
neran 
Nasenpflock 
tahäpau 
adöbiau 
udächa (aus Holz) 
Zunge 
satiga 
meü (spr. me-ü) 
sari 
Gürtelpanzer 
sinira 
keniga 
kewide 
Brustwarze 
mammau 
tnimi 
do 
Brust 
sen 
dabun 
wai (gaba) 
Schwein 
suba 
nannissid 
pero 
dida 
Kasuar 
hiperudü 
kamas 
suäba 
kowesso
	        
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