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fullscreen: Baessler-Archiv, 11=36.1963/64(1963)

Baessler-Archiv, Neue Folge, Band XI 
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der Statuette von San Joaquin entsprechenden Grad der Vollkommenheit in 
der Formgebung und Bemalung besäße. 
Beschreibung der Fundstücke 
1. Bei der Statuette handelt es sich um eine bemalte Figur von 22,3 cm Höhe 
(Aufm 1 und 2) und 935 g Gewicht, die augenscheinlich ein weibliches Wesen 
in aufrechter Stellung oder — um es neutraler auszudrücken — in gestreck 
ter Körperhaltung darstellt. Der von der Schulter bis zum Schritt 13 cm 
messende Rumpf der Statuette entbehrt der den Übergang vom Ober- zum 
Unterkörper andeutenden Einengung der Taille und besitzt in der Becken 
gegend seinen größten, 22,5 cm betragenden Umfang. Er ruht auf stäm 
migen, verhältnismäßig kurzen Beinen — die Schritthöhe erreicht nur vier 
Zentimeter —, deren Grätschstellung und die gut ausmodellierte Basis der 
breitsohligen Füße der Figur eine relativ große Standfestigkeit verleihen. 
Diese Tatsache könnte darauf hindeuten, daß es dem Hersteller um die 
Gewährleistung des Stehvermögens der Plastik im Zusammenhang mit 
deren uns seiner Artung nach nicht bekannten Gebrauchszweck zu tun 
gewesen ist. Diese Annahme entkräften jedoch in der Gesäßpartie, am 
Hinterhaupt und an den Fersen vorhandene, als Auflageflächen zu wertende 
Ebenheiten, die für eine Verwendung oder Verwahrung der Figur in 
Rückenlage sprechen, d. h. nach Art einer „Aufbahrung“. Schließlich lassen 
sich beide Annahmen in widerspruchsloser Weise verknüpfen, wenn man 
die Möglichkeit einer senkrechten Aufstellung in Betracht zieht, bei der die 
Rückenpartie eine Anlehnung an einen ebenen Gegenstand erfährt. Die in 
4,7 cm Höhe über der Standfläche die Rückenpartie in bezug auf die Glied 
maßen absetzende Gesäßbasis soll ohne Frage der anatomischen Wirklich 
keit Ausdruck verleihen. Sechseinhalb Zentimeter lang, waagerecht verlau 
fend und fast rechtwinklig und somit relativ scharfkantig ausgebildet, 
könnte sie auf Grund dieser spezifischen Ausformung darüber hinaus mit 
der Technik der Aufstellung oder Befestigung der Figur im vorgenannten 
Sinne im Zusammenhang gesehen werden. Das gleiche mag für zwei kreis 
runde Konkavitäten von 7 mm Durchmesser und 1 mm Tiefe gelten, die, 
waagerecht angeordnet, einen Abstand von 1,5 cm zueinander und zu der 
vorerwähnten Gesäßkante aufweisen. Im Gegensatz zu den recht kom 
pakten unteren Extremitäten, deren Zehenpartie jeweils durch sechs kurze, 
senkrechte Kerbschnitte ihre entsprechende Aufgliederung erfährt, stellen 
sich die Arme als vergleichsweise kurze (6,2 cm) und grazile Gebilde dar, 
die sich senkrecht und ohne stark profilierten Übergang der Kontur des 
Rumpfes anschmiegen, eine schmale, gratartig verlaufende Außenseite 
bildend. Diese mündet in Höhe des Halsansatzes in schmalen, eckigen
	        
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