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Objekt: Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte, 21.1904

441 Dorfe sain „St. Michele di Lerne“. 1$n ^ a^e Tertiana, <5 alte Tropica, [5 alte Quartana. Die Pfeile zwischen diesen Zeichen sollen den - langes hin. Ein *) bedeutet, daß der Betreffende im Jahre 1901 Chinin genommen hatte. sführung der Kur 2 ,fi|le0 Sich Se i t^He ^ich iil 11 ß| 9 S» Sä März 18 IX Bemerkungen über die Ausführung der Kur und An­ gaben der Patienten über das Befinden während derselben Somati­ scher Befund nach der Kur XI Milz­ befund nach der Kur XII l^al^ B d H •a 3 c N ÜS gig 2 w g §«BÖ « S w XIII j ^ ^ XIV Sonstige Bemerkungen Kur ohne Störung und Beschwerden. Steigerung des Appetits. Einige Pillen konnten nicht vom Arzt gegeben werden, sondern mußten dem Manne Morgens mit­gegeben werden, weil er im Walde nicht aufzufinden gewesen wäre. Kur ohne Störung. Klagte anfangs über starkes Ohrensausen, dann ohne Beschwerden; hatte Ende Februar leichte Influenza und klagte seitdem wieder über Ohrensausen bei der Kur. Auffallend schnelle Besserung der Gesichts­farbe während der ersten Intensivkur und Zunahme des Appetits. Kur ohne Störung und Beschwerden. Wie 3. Erbrach das Heilmittel bei der 1. Kur 2 mal (0) bei der 2. 1 mal (0), wegen Überfüllung des Magens mit gewässertem Kot­wein (!). Hatte am 3. Tage der 1. Kur einen Fieber­anfall; blieb erst vom 20. I. ab lieber- und parasitenfrei. Erholte sich dann sichtlich während der Kur. Normal. Haut­ farbe noch blaß Hautfarbe gebessert Blühen­ des Aussehen Gesichts­ farbe frisch rot Ist noch sehi- anämisch. Rachitis unveränd. Milz nicht palpabel Milz nicht palpabel Milz nicht palpabel Milz nicht mehr palpabel Milz nicht palpabel Einige Pig­ ment­ haltige Leuko zyten starb am 4. VII Behauptet am 8. IV. einen Fieberanfall gehabt zu haben Temperatur aber am 9- und 11. IV. normal. Blutbefund an diesen Tagen so wie bei jeder späteren Unter­suchung negativ. Klagte seither nicht mehr über Fieber - anfälle.Latente Malaria nicht wahrscheinlich. Befand sich während des ganzen Sommers sehr wohl. Hatte angeblich am3. VII. Fieber. Am4. VII. Temperatur normal und Blutbefundwie immer negativ. Latente Malaria sehr unwahrscheinlich. Befand sich während des ganzen Sommers wohl. Hatte angeblich am 22. IV. einen Fieber­anfall. Temperatur am 23. IV. normal; Blutbefund negativ. Wurde während des Sommers infolge der Rachitis sehr elend und starb an dieser Krankheit am 4. VII. Arb. a- d- Kaiserlichen Gesundheitsamto. Bd. XXI. 29
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